Die Gattung Nephrurus


  Der deutsche Name "Knopfschwanzgeckos" weist auf ein Merkmal hin, welches alle Arten und Unterarten dieser australischen Gattung besitzen. Hierbei handelt es sich um ein [ knaufähnliches Gebilde ], das sich am Ende des Schwanzes befindet.
  Die Gattung Underwoodisaurus, die von Bauer 1990 zu Nephrurus gestellt wurde, betrachte ich weiterhin als eigenständige Gattung. 
  Die Lebensweise der einzelnen Arten ist sehr Unterschiedlich und deshalb ist es für die Terrarienhaltung sehr wichtig zu wissen wie sie leben. Die Arten  N. amyae, N. asper, N. sheai, N. w. wheeleri und N. w. cinctus benötigen trockene Versteckmöglichkeiten. Alle anderen Arten verschlafen den Tag im Boden, in einer Tiefe in der der Sand immer feucht ist. Diese Feuchtigkeit ist für das Überleben dieser Arten äußerst wichtig. Am Auffälligsten ist dieses bei N. laevissimus. Die Tiere trocknen innerhalb kürzester Zeit aus, wenn sie keine feuchten Rückzugsgebiete vorfinden. 
  Eine grobe Einteilung der Feuchtigkeitsansprüche kann man schon an der Hautstruktur vornehmen. So benötigen die Nephrurus -Arten  mit einer glatten Haut feuchte Verstecke. Arten mit einer groben Hautoberfläche graben sich dagegen selten ein. Alle Unterarten von N. levis, die Arten N. laevissimus, N. vertebralis und N. stellatus graben tiefe Höhlen in den Sand, die sie nach ihren nächtlichen Aktivitäten am Morgen wieder verschließen. Die Höhlen enden in der Natur in 40-50cm Tiefe. In dieser Tiefe ist der Sand fast immer feucht. Auch die Temperaturen sind in dieser Tiefe äußerst stabil. 
  Alle anderen Arten bevorzugen größere Gegenstände unter denen sie sich verstecken. Diese Arten leben überwiegend auf einem harten Untergrund. Sandige Flächen werden von ihnen gemieden.   

Nephrurus amyae Nephrurus asper Nephrurus deleani Nephrurus laevissimus
Nephrurus levis levis

Nephrurus levis occidentalis

Nephrurus levis pilbarensis

Nephrurus sheai

Nephrurus stellatus

Nephrurus vertebralis

Nephrurus wheeleri wheeleri

Nephrurus wheeleri cinctus


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