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Vorrangig dient die Haut zum Schutz gegen äußere Einflüsse. Neben dem mechanischen Schutz ist es im Besonderen Maße der
Schutz gegen Feuchtigkeits- und Wärmeverlust.
Sie besteht aus drei verschiedenen Schichten,
der Epidermis (Oberhaut), der
Dermis (Lederhaut) und der Subcutis (Unterhaut). Während des Wachstums werden
aus der unteren Schicht neue Zellen nach oben
geschoben. In diese wird Keratin eingelagert, so dass eine Hornschicht entsteht, die nicht mehr mitwächst.
Nach einer gewissen
Zeit muss die alte Körperhülle abgestreift werden: Dies geschieht durch
Ablösen von der darunter schon neugebildeten Schicht.
Dieser Prozess deutet sich durch ein Eintrüben der Haut an. Die alte
Hülle wird in einem Stück abgestreift, meist innerhalb einer Stunde.
Einige Arten fressen die alte Haut komplett auf. Eine
unvollständig ablaufende Häutung - mit zurückbleibenden Hautresten - weist meistens auf einen
schlechten Zustand der Geckos hin. Die alte Hülle muss immer entfernt werden, da sonst die neue darunter liegenden Hautpartien
absterben. Wenn größeren Flächen betroffen sind, können die Geckos
sogar daran sterben. Das Häuten der [ Füße
] ist besonders wichtig.
Die sichtbare
Beschuppung der Haut ist bei den Geckos sehr unterschiedlich. Wir unterscheiden in kleine nebeneinander liegenden Schuppen, mit
unterschiedlichen Tuberkeln und in dachziegelartigen Schuppen.
Die Festigkeit der Verbindung zwischen Beschuppung und Unterhaut kann sehr
unterschiedlich ausfallen: Manche Geckos - z. B. [ Geckolepis
]
- können schon bei leichten Berührungen große Stücke ihrer Haut
abstoßen. Man nennt diesen Vorgang auch "dermolytische Schreckhäutung".
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Hier deutlich zu sehen die nebeneinander liegenden Schuppen bei der Gattung Ailuronyx, die auch eine
ganz empfindliche Haut besitzen.
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